Bericht zur Heidelberger Familienoffensive
Heidelberg ist eine wunderbare Stadt zum Leben. Um sie auch für Familien noch attraktiver zu gestalten, haben wir vor gut zwei Jahren unsere Familienoffensive ins Leben gerufen. Denn wir möchten, dass noch mehr Familien nach Heidelberg ziehen, sich hier wohlfühlen und hier dauerhaft ihren Lebensmittelpunkt behalten – wir wollen Heidelberg zur familienfreundlichsten Stadt Deutschlands machen“, so Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner bei einer Pressekonferenz am 27. April im Rathaus.
Große Ziele, die große Anstrengungen erfordern – viel wurde bereits auf den Weg gebracht, aber bis zur familienfreundlichsten Stadt Deutschlands gibt es noch einiges zu tun. Um einen umfassenden Überblick zu erhalten, was allein die Stadtverwaltung schon für mehr Familienfreundlichkeit tut und wo es noch hapert, hat das städtische Kinder- und Jugendamt von Wolf, Zumbruch & Partner in Zusammenarbeit mit city concepts eine große Bestandsanalyse innerhalb der Verwaltung durchführen lassen. Die wichtigsten Ergebnisse wurden jetzt von den Komplizen Frank Bölzle und Frank Zumbruch der Verwaltung vorgestellt:
Die Bestandsanalyse bildet eine detailierte Arbeitsgrundlage für die Verwaltung in den kommenden Jahren. Sie basiert auf 26 leitfadengestützte Interviews mit über 60 Personen aus der Stadtverwaltung, städtischen Gesellschaften (GGH, Zoo, Stadtwerke u.a.) sowie wichtigen Kooperationspartnern (Polizei, Bündnis für Familie, Sportkreis u.a.). Dabei wurden 200 Einzelunterlagen aus mehr als 2000 Seiten erfasst.
292 bereits bestehende familienfreundliche Einzelmaßnahmen wurden dabei zusammengetragen. Das Spektrum reicht vom Ferienprogramm für Kinder über die Mülltrennung an städtischen Kitas oder kinderfreundliche Verkehrsplanung bis hin zum Jugendkulturpass oder verschiedenen Beratungsangeboten. Hinzu kommen von den Partnern und Gesellschaften zum Beispiel Bildungsgutscheine für die Volkshochschule, Jugendschutzaktionen bei der Polizei, Kindergeburtstage im Zoo, Schülerprojekte beim Heidelberger Frühling oder im Theater und vieles mehr.
Alle Interviewten erhoffen sich eine Verbesserung der Lebensqualität für Familien. Die Mehrheit ist sich einig, dass die Stadt schon sehr viel für Familien tut, dass aber zu wenig darüber gesprochen wird. Ihr Wunsch: „Zukünftig sollen alle Heidelberger zehn positive Dinge zum Thema familienfreundliche Stadt benennen können“.
Während die Komplizen von city concepts für die Entwicklung, Koordination, Abwicklung und Auswertung der Erhebungen zuständig waren, übernahmen die Komplizen von Wolf, Zumbruch & Partner neben der Projektabwicklung die Gestaltung und Produktion der 148 Seiten starken Dokumentation.
Das Ergebnis lässt sich sehen: Zum Download der Bildschirmversion klicken Sie bitte hier (.pdf, 1,7 MB).


